Übung des Monats Mai

„Bewegungsfluss“ ist einer der Grundsätze, nach denen bei Pilates
trainiert wird. Das gilt sowohl für die einzelne Übung, die im Fluss
des Atmens ausgeführt wird als auch beim Übergang von einer
zur anderen Übung.

Üben wir also, einzelne Übungen miteinander
elegant und fließend zu verknüpfen.

Gut geeignet sind folgende Übungen:

1. Rolling down
2. Ballenstand
3. Großer Armkreis
4. Wirbelsäulendrehung


Ausführung:

1. Rolling down:
Wirbelsäule bis zum Scheitelpunkt strecken. Ausatmend den Kopf zum Brustbein senken und die Wirbelsäule von oben einrollen so weit bis das Ausatmen fertig ist. Bauchnabel umso mehr zurückziehen, je tiefer man runter kommt, um dem Rücken einen schönen Bogen zu geben. Einatmend von unten beginnend die Wirbelsäule wieder aufrichten.

2. Ballenstand:
Beim Ausatmen die Fersen heben, beim Einatmen senken. Darauf achten, dass die Fersen genau Richtung Kniekehlen gezogen werden und in der Verlängerung der Kniekehlen auch wieder auf dem Boden landen.

3. Großer Armkreis:
Beim Ausatmen die Arme über die Seite bis zur Schulterhöhe anheben. Einatmend die Handflächen nach oben drehen. Ausatmend die Arme weiter anheben bis sie parallel zueinander zur Decke gestreckt sind. Einatmen und dabei die Schulterblätter abwärts ziehen. Beim Ausatmen die Arme auf die Höhe der Schultern senken. Beim Einatmen die Handfläche nach unten drehen. Während man ausatmet senkt man die Arme wieder ganz ab. Beim Einatmen schickt man seine ganze Aufmerksamkeit in das Aufrichten der Wirbelsäule.

4. Wirbelsäulendrehung:
leicht geballte Fäuste zum Brustbein ziehen. Ellbogen zur Seite anheben, die Schultern dabei sinken lassen. Ausatmend den Schultergürtel bei feststehendem Becken nach links drehen. Einatmend zur Mitte zurück. Dasselbe nach links wiederholen.


Sobald Sie die Übungen beherrschen, führen Sie eine nach der anderen jeweils 1 Mal durch. Durchlaufen Sie diesen Zyklus 5 mal.